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Mittwoch, 3. Februar 2016

Bullshitfreie Kochbuchrezension: "Einfach mal vegan" - Neukert/Neukert (Vol. 5)

Datum des Originaleintrags: 2. Oktober 2014

Generelle Infos
Einfach mal vegan - Küchenzauber - frisch und vollwertig
Autoren: Ingrid und Alexander Neukert
Erscheinungsdatum: 2012
Preis: ca. 14 Euro
Sprache: Deutsch
Verlag: Pala-Verlag


Grafik, Design und generelles Aussehen
"Einfach mal Vegan" kommt als handliches, kleines Büchlein daher. Es ist nur ein bisschen länger als das klassische A5-Format und weniger als einen Zentimeter dick. Angenehm ist es dabei, dass das Kochbuch trotz seinen handlichen Ausmassen mit einem Hardcover-Umschlag gebunden wurde. Wenn man eine Seite aufklappt, bleiben die Buchseiten meistens in dieser Konstellation liegen, oder die Seiten brauchten nur ein wenig heruntergedrückt zu werden. Kochen nach Rezept aus diesem Kochbuch ist somit sehr praktisch. Das Büchlein ist auch nicht besonders schwer, es eignet sich also potentiell eher zum Mitnehmen, wenn man unterwegs ist, oder ein paar vegane Kochbücher in den Urlaub mitnehmen möchte.
Die Gestaltung des Buches kann man nur als "schlicht" bezeichnen. Das bedeutet nicht, dass die Gestaltung bzw. das Layout billig wirkt, nein, im Gegenteil. Die schlichte Gestaltung der Rezepte werden durch einzelne kleine, aber feine Gestaltungselemente aufgelockert, wie beispielsweise eine Blume, die sich nach jeder Seitenzahl-Angabe befindet, sowie kleine Blümchen vor den "Tipps" unter einem Rezept.

Illustration
Mit wenigen Ausnahmen wird ein Rezept pro Seite gestaltet. Auch wenn unten noch Platz frei bleibt, wird dieser Platz nicht ums Verrecken mit dem Anfang eines anderen Rezepts gefüllt. Die Rezepte gehen auch bis auf wenige Ausnahmen nicht auf andere Seiten über. Das Kochbuch punktet hier also mit sehr guter Übersichtlichkeit. Dies setzt sich auch in der Gestaltung der Rezepte selber fort. Die Titel der Rezepte sind fett und schwarz gehalten, die Anmerkung darunter zum Rezept viel kleiner. Wiederum fett findet sich die Angabe, für wieviele Personen das Rezept ist. Die Zutatenliste ist in kursiver Schrift gehalten, die Rezeptanleitung in einzelne Punkte unterteilt, die als Aufzählung gestaltet werden.Tipps und Tricks ergänzen das Ganze, sie werden immer unten an einem Rezept drangefügt und heben sich durch eben erwähnte Blumen als visuelle Gestaltungsmittel vom restlichen Rezept ab.

Wie bei sämtlichen Büchern des Palaverlags wird auch bei diesem Kochbuch auf Fotografien der Rezepte verzichtet. Dafür gibt es unzählige Zeichnungen, beispielsweise von zwei Nudeln zusammen mit drei Stielen Rosmarin, die die Rezepte ausschmücken oder die Kapitelübersichten zieren.

Inhalt
Mit ihrem Vorwort von zwei Seiten gehen Neukerts in eine leicht andere Richtung als bisher vorgestellte Kochbücher. Sie betonen einerseits, dass sie kein wissenschaftliches Werk über den Veganismus schreiben wollen - was löblich ist. Auch betonen sie, dass ihr Buch nicht nur für den Veganer gedacht ist, sondern auch für Menschen, die einfach mal etwas Neues probieren wollen und alltagstaugliche Rezepte suchen.
Die darauffolgenden elf Seiten zum Thema "Mehr wagen und erleben" gehen denn auch eher in eine Art bildliche Beschreibung von veganer Küche. So schildern die Autoren auf einer Seite beispielsweise, wie verführerisch es riechen kann, wenn man ein Ratatouille kocht und zu Spaghetti serviert. Dies soll eine Erklärung sein, warum die beiden Autoren vegan kochen.
Die folgenden Seiten drehen sich dann auch eher um Themen, die sonst relativ wenig in Einleitungen vorkommen: "Selbst kochen", "Einfachheit", "Natürlich frisch" und ähnliches. Wichtig scheint den Autoren zudem biologischer Anbau zu sein, dem widmen sie eine ganze Seite. Ich finde die Art und Weise, wie die ersten Seiten des einleitenden Kapitels geschrieben sind, wunderbar.

Ab Seite 15 benutzen die Autoren in einem alternativmedizinisch esoterisch-angehauchtes Erzählnarrativ. Vegane Ernährung wird automatisch mit Gesundheit und dem natürlichen Wohlfühlgewicht verknüpft. So hat beispielsweise das Unterkapitel "Natürliches Wohlfühlgewicht" nicht mehr viel mit veganer Ernährung zu tun, sondern dient als Rundumschlag gegen Zucker, Fett, verarbeitete Nahrungsmittel, Weissmehl und Light-Nahrungsmittel. Dabei wird bewusst oder unbewusst ausgeklammert, dass eine vegane Ernährung weder automatisch Gesundheit noch Abnahme noch Verzicht auf Zucker/Weissmehl/Lightprodukte beinhaltet. Auch auf die "Glutamat-ist-böse"-Schiene springen die Autoren leider ohne Hinterfragen der eigenen Position oder Quellenangaben auf. Hier hätte ich mir eine stärkere Differenzierung zwischen veganer Ernährung und veganer Vollwertkost, die die Autoren beschreiben, gewünscht.
Generell fehlen mir Quellenangaben, vor allem in den Ausführungen zu "Gesundheit". Hier wird veganer Ernährung alle möglichen gesundheitlichen Wirkungen nachgesagt, so könne eine "ausgewogene und individuell passend zusammengestellte plfanzliche Kost mit viel Obst, Gemüse, Vollkorngetreide und Nüssen" (S. 16) unter anderem bei Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen und sogar Gicht helfen.
Ich bezweifle nicht, dass vegane Ernährung gesundheitliche Vorteile bringen kann, ich bin aber der Meinung, wenn man eine solch komplexe Behauptung aufstellt, sollte man besonders gut belegen und zitieren können. Desweiteren sollte auch erwähnt werden, dass eine vegane Kost auch unausgewogen sein kann und der Umstieg zum Veganismus nicht automatisch alle Leiden sofort heilt. Zudem ist es immer einfach zu sagen, eine "ausgewogene" und "individuell passend zusammengestellte" Kost sei gesünder als eine "normale" Kost. Das lässt sich aber bestimmt auch für ausgewogene omnivore oder vegetarische Kost mit viel Gemüse und Vollkornprodukten sagen. Was genau eine "ausgewogene" Kost ist, bzw. wieviel Gemüse, wieviel Obst und dergleichen man zu sich nehmen solle, erläutern die Autoren aber nicht. Der unerfahrene Leser wird im Unklaren belassen und ist möglicherweise enttäuscht, wenn durch die vegane Ernährung nicht eine automatische Gewichtsreduktion oder Krankheitslinderung eintritt. Dies ist kontraproduktiv!
Weitere unwahre Behauptungen auf diesen Seiten umfassen beispielsweise die Verknüpfung von tierlichen Nahrungsmitteln mit Gicht, von Milchprodukten als Ursache für Akne, Allergien und Ekzeme. Und dann wird auch noch von der Homöopathie gefaselt, die "Zusammenhänge zwischen Kopfschmerzen, Erkältungen sowie Asthma und Milchunverträglichkeit" (S. 17) beobachten könne.
Dann wenden sich die Autoren erneut dem Zucker zu (der an sich ja nicht unvegan ist) und behaupten auch noch, ADHS könne vermindert werden, wenn man auf Zucker verzichte. Erstens ist dies eine wissenschafltich überholte Aussage, und zweitens berührt das Leser, die ADHS haben, womöglich unangehem, wie beispielsweise mich direkt. Verzicht auf Zucker hat zudem wenig mit veganer Kost an sich zu tun, sondern ist wiederum allerhöchstens Bestandteil veganer Vollwertkost.

Auf diesen Seiten disqualifizieren sich die beiden Autoren ganz stark. Wenn der Einleitungssatz, man wolle kein wissenschaftliches Buch vorlegen, nur dahingehend gemeint war, dass man einfach Behauptungen in den Raum stellt, ohne sie zu belegen, dann ist das ein falsches Etikett. Auf diese ganzen Gesundheitsaspekte hätte man dann konsequenterweise verzichten müssen!
Leider wäre es aber auch nicht anders zu erwarten gewesen. Die beiden Autoren sind gemäss Eigenbiografie auf S. S. 190 seit 20 Jahren im Bereich "energetische Heilung, Persönlichkeitsentwicklung und Homöopathie" tätig. Wenn man dies berücksichtigt, ist es sogar verwunderlich, dass nicht noch mehr esoterische Verknüpfungen gemacht werden.

Nachvollziehbarer und passender sind höchstens noch die Ausführungen auf S. 18. Hier beschreiben die Autoren, womit sie gute Erfahrungen gemacht haben. Da dies als eigene Erfahrung beschrieben wird, ist dies schon legitimer und klar als anekdotische Evidenz definierbar. So kann man Aussagen, dass es für sie gut wäre, kohlenhydratreiche Lebensmittel nicht mit eiweissreichen Lebensmitteln zu kombinieren, einfach auch als individuelle Erfahrungen sehen, die nicht einfach generell als ultimative Wahrheiten ausgegeben werden.

Aspekte der veganen Warenkunde, des veganen Vorratsschranks oder generell Definitionen, was vegane Ernährung sind, fehlen ganz. Wenigstens eine Kurzdefinition hätte man noch einbeziehen können, eben weil sich das Buch per Eigenerklärung ja auch an Nicht-Veganer richtet. Auch ein Hinweis auf B12 wäre erwünschenswert. Zwar schreiben die Autoren, pflanzliche Kost enthalte nicht genügend B12, dies aber nur in einem Nebensatz. Auf Supplementierung wird nicht eingegangen. Fairerweise muss erwähnt werden, dass die Autoren auch auf keinen bekannte B12-Mythos reinfallen.

Zu den Rezepten: Das Buch bietet 140 Rezepten, eine stolze Zahl für ein so kleines Buch. Unterteilt ist es in klassische Kategorien wie "Pasta" oder "Salate" oder aber auch "Köstliches aus nah und fern" oder "Pesto und Antipasti". Was beim Inhalt fehlt sind klassische Dessertrezepte. Dies ist allerdings weiter nicht den beiden zu, dass sie - statt Desserts - vermutlich wirklich vorwiegend Obst konsumieren. Insofern ist es nur konsequent, auf viele Backrezepte zu verzichten. Meines Erachtens ist es auch gar nicht nötig, dass ein veganes Kochbuch alle Aspekte veganer Küche abdeckt. Mittlerweile gibts ja auch ganz viele vegane Backbücher, die diesem Teil der Küche ganz viel Aufmerksamkeit widmen.

Was erwähnt werden sollte, ist, dass es sich wirklich um explizite Vollwertküche handelt. Bei den Grundrezepten findet man eher Rezepte für selbergemachte Nudel- und Hefeteige, statt veganisierte "Omnivorenküche" wie es in anderen Kochbüchern üblich ist. Man merkt es den Autoren an, dass sie Wert darauf legen, keine bekannten omnivoren Gerichte "nachzubauen", sondern ihren ganz eiegenen Stil zu pflegen. Dies ist vermutlich auch darauf zurückzuführen, dass die Autoren zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buchs nach eigenen Angaben bereits seit 17 Jahren vegan essen. Das ist eine sehr, sehr lange Zeit zum Experimentieren, zum Wandeln des eigenen Geschmacks und zum Überwinden eventueller omnivorer Gelüste. Wer also explizit auf der Sche ist nach einem Ersatzprodukte-freien Kochbuch (mit Ausnahme von Lasagne und Pizza), der wird hier fündig. (Ich selber mag ab ab und an gerne ein vegan nachgekochtes omnivores Gericht wie zb. Zürcher Geschnetzeltes aus Seitan.)

Auch wenn es sich bei den vorgestellten Rezepten um vollwertige Rezepte handelt, fehlt meines Erachtens doch ein sehr wichtiger Aspekt, der sich durch das ganze Kochbuch zieht. Die Autoren sagen, sie verzichten darauf, Kohlenhydrate mit Eiweisshaltigem zu kombinieren, der einfacheren Verdauung wegen. An und für sich finde ich das eine gute Idee. Allerdings substituiert sie nur sehr selten mit eiweissreichen Hülsenfrüchten, Quinoa oder Bohnenprodukten. Hier tut sich eine ziemlich einseitige und vor allem mangelhafte Ernährung auf. Auf der Ebene der Rezepte führt dies in einigen Fällen dazu, dass die Rezepte irgendwann einseitig daherkommen. Man muss sich ständig noch überlegen wie man jetzt eine gewisse Eiweissportion dazumogeln kann. Für mich sind viele der Rezepte in diesem Sinne eben nicht "vollständig", sondern müssen ergänzt werden. Das macht es für mich ein wenig mühsam, ehrlich gesagt.
Zudem gehört für mich in eine klassische vollwertige Küche neben ganzen Getreidekörnern wie Dinkel oder Gerste eben auch Hülsenfrüchte. Man muss Tofu und Seitan wirklich nicht mögen oder unterstützen, auch wenn sie keine "Ersatzprodukte" sind. Aber auf Hülsenfrüchte zu verzichten finde ich grenzwertig. Gerade Hülsenfrüchte aller Art sollten bei jedemVollwertköstler, der Wert auf eine gesunde Verdauungsfunktion und ein "natürliches Wohlfühlgewicht" legt, auf dem Teller landen - und zwar mehrmals pro Woche.

Hinweise zu den Allergenen finden sich in diesem Buch keine. Bei Soja ist dies redundant, da kein Soja verwendet wird, Glutenhaltige Lebensmittel kommen auch eher selten zum Einsatz. In diesem Sinne ist es für dieses Kochbuch nicht wirklich relevant, dass diese Hinweise fehlen. Was allerdings fehlt, sind übersichtliche Zeitangaben. Die hätte ich mir gewünscht, und ich bin sicher, die hätten jeweils ganz gut neben die Portionenangaben gepasst.

Hummus-Indikator: Keins! That's a first!

Umsetzbarkeit, Zutaten und Aufwand
Hier kann das Buch die meisten Pluspunkte ergattern. Weil sich die Autoren für eine ökologische und regionale Ernährung einsetzen, weil die Autoren auf vieles Eiweisshaltiges verzichten und generell eine Vollwertküche pflegen, finden sich in den Rezepten ausschliesslich Zutaten, die man im normalen Supermarkt, sogar auf dem Wochenmarkt bekommt. Die Basis ist fast immer Gemüse. Das macht die Zutaten sehr erschwinglich für schmale Budgets und es macht die Zutaten leicht erhältlich für den Veganer, der mitten in der Pampa lebt.
"Einfach mal vegan" ist von der Erhältlichkeit der verwendeten Zutaten her vielleicht sogar noch angenehmer als das OX-Kochbuch 5. Die Rezepte sind auch zu einem Grossteil eher einfach gehalten. Der Aufwand ist auch nicht wirklich extrem gross, meistens bestehen die Kochanleitungen aus drei bis fünf Schritten. Einige Rezepte haben gar nicht funktioniert. Ein Beispiel dafür wäre mein x-tes fehlerhaftes Spätzlerezept (Spätzle mit herbstlicher Pilzsauce (S.114), wo mir die Spätzle auseinandergefallen sind, ebenso haben die Grünkernbratlinge (S. 61) nicht funktioniert.


Nachgekochte Rezepte
Im Rahmen meiner Kochbuchchallenge habe ich 28 Rezepte aus dem Buch "Einfach mal Vegan" getestet. Mein Fazit ist durchwachsen. Einerseits gab es tolle Highlights wie beispielsweise die Rigatoni mit sommerlicher Gemüsesosse oder der italienische Fenchelsalat mit Zitrone. Andererseits haben die meisten anderen Rezepte auf meiner Bewertungsskala eher eine 3 oder eine 4 von fünf möglichen Punkten bekommen. Dafür gibt es einige gute Erklärungen. Einerseits ist das der bereits oben erwähnte Mangel an Hülsenfrüchten und generellen pflanzlichen Eiweissen, der die Rezepte leider viel zu oft auf die Formel "Kohlenhydrate plus Gemüse" reduziert.
Die Rezepte enthalten auch sehr viel Fett, obwohl die Autoren in ihrem Vorwort eigentlich über einen zu hohen Fettgehalt klassischer Nahrung wettern. Ich habe fast überall das Fett problemlos reduziert - meines Erachtens ist es total übertrieben, auf einen Salat 8-10 EL Öl zu geben.

Ein weiterer Punkt ist die Vielfalt. Mir war das Buch subjektiv gesehen zu wenig vielfältig, was sicherlich auch mit dem ersten genannten Punkt der fehlenden Grundnahrungsmittel Hülsenfrüchte zu tun hat. Es gab zuviele Suppen-, Aufstrich- und Pastarezepte. Wirkliche Knaller waren selten, und viele der Rezepte waren so "basic" gehalten, oder täuschten in ihrer Aufmache ("scharfe" unscharfe Gemüsesuppe), dass das Buch für mich nicht wirklich ein Erfolg war.
Wohl der wichtigste Kritikpunkt neben den fehlenden Eiweissträgern ist folgender: Die Autoren haben keine Ahnung von Gewürzen! Im Vorwort versuchen sie noch zu rechtfertigen, warum sie Currypulver so oft verwenden - aber das Argument überzeugt in der Praxis einfach nicht. Es wird bei jedem einzelnen Rezept eine Prise Currypulver, Muskat und Paprika hinzugefügt. Dies liess mich nach einigen Rezepten nur noch den Kopf schütteln. Die immergleiche Geschmackskombination geht einem irgendwann gehörig gegen den Strich, vor allem, weil sonst kaum Gewürze an sich vorkommen.
Abseits von diesem Gewürztrio haben die Autoren - so scheint es, überhaupt keine Ahnung von Gewürzkombinationen oder Schärfeskalen. So schmeckt beispielsweise der indische Reissalat (S.95) überhaupt nicht indisch (trotz Currypulver!), sondern erinnert an einen schlichten, konventionellen Reissalat. Und auch die scharfe Gemüsesuppe (S.31) hat das Prädikat "scharf" nicht wirklich verdient - kein Wunder, die Autorin mischt nur ein bisschen Pfeffer und frischen Knoblauch hinein.

Lieblingsrezept: Italienischer Fenchelsalat mit Zitrone, Tagliatelle al limone

Fazit
Die Rezepte sind zwar einfach, die Zutaten sehr gut erhältlich - aber an der Umsetzung und der Durchführung der Rezepte mangelt es an einigen Stellen. Das fängt bei mangelnder Gewürzkenntnis an, und hört da auf, wo Rezepte nicht funktionieren. Dies kombiniert mit fragwürdigen Assoziationen und Aussagen, teilweise inkorrekten und nicht belegten Fakten im einleitenden Teil führt dazu, dass ich "Einfach mal vegan" von Neukert und Neukert nur zwei von fünf Sternen geben kann. Eine Kaufempfehlung kann ich nur dann aussprechen, wenn sich jemand explizit Rezepte für eine vegane Vollwert wünscht, und das nötige Kochwissen hat, um Rezepte nach dem eigenen Geschmack zu modifizieren, vor allem in Bezug auf Gewürze und co.
Für Einsteiger ist das Buch allerhöchstens als Ergänzung zu nährwerttechnisch besser zusammengestellter pflanzlicher Kost zu empfehlen. 2 von 5 Sternen.

Cheers!
Rose

Getestete Rezepte
Rigatoni mit sommerlicher Gemüsesauce; Penne mit Brokkoli und Zitrone; Tagliatelle al limone;  Spaghetti mit Knoblauch und frischem Ingwer; Tagliatelle siciliana; Papardelle con funghi; Fusilli mit roten Linsen; Lasagne; Mangoldlasagne; Marinierte Champignons; Grünkernaufstrich;  Linsenaufstrich orientalisch; Toskanischer Linsenaufstrich; Italienischer Fenchelsalat mit Zitrone; Rote-Bete-Karotten-Salat; Italienischer Nudelsalat; Indischer Reissalat; Ungarisches Paprikagemüse; Spätzle mit herbstlicher Pilzsauce; Scharfe Gemüsesuppe; Klare Kohlrabisuppe; Lauchsuppe; Italienische Linsensuppe; Petersilienwurzelsuppe; Grünkernbratlinge; Mangoldgemüse mit Champignons; Grünkern-Karotten-Auflauf; Pikante Kartoffeltorte mit Kräutern der Provence

Montag, 1. Februar 2016

Bullshitfreie Kochbuchrezension: "Meine Rezepte für eine bessere Welt" - Silverstone (Vol. 2)

Datum der Erstpublikation: 20. August 2014

Generelle Informationen
Meine Rezepte für eine bessere Welt - Alicia Silverstone
Autorin: Alicia Silverstone
Erschienen: Original 2010 unter dem Namen "The Kind Diet", deutsche Ausgabe 2011.
Preis: ca. 13 Euro Verlag: Arkana
In meinem Besitz befand sich das Buch von 2012 bis 2014. Ich habe es mittlerweile verkauft.

Grafik, Design und generelles Aussehen

Das Buch ist ein Harcdover mit Papierumschlag. Es ist deutlich grösser als Format A4 und relativ dick, ähnlich wie das Veganomicon. Trotz seiner etwas unhandlichen Grösse hält es gut auf dem Tisch, wenn man es umklappt. Das ist ein Pluspunkt, es gibt nichts mühsameres als Bücher, die man beschweren muss, um sie auf der Seitenzahl zu halten. Trotz des grossen Formats ist das Buch nicht schwer, es ist ziemlich handlich vom Gewicht her. Da gibt es Bücher, die kompakter, dünner sind, aber gleich schwer oder sogar schwerer.
Vom Design her ist das Buch relativ unaufgeregt gehalten. Die Schrift ist gut lesbar, die Titel sind mit roter Farbe erkennbar. Die Zutaten unterscheiden sich von ihrer Schrift her von den Rezeptanweisungen. Auch eventuelle Hinweise zur Zubereitungsart sind deutlich gekennzeichnet durch grüne Überschrift und eingezogenem Absatz. Leider ist die Schrift bei den Anweisungen manchmal deutlich zu klein geraten, obwohl teilweise noch Platz auf der Seite frei gewesen wäre. Hier hätte man sich gescheitere Setzung gewünscht.

Nicht zu jedem Rezept ist eine Fotografie vorhanden - auch hier merkt man, dass das Buch ein amerikanisches Rezeptbuch ist. Etwaige Bilder befinden sich aber direkt bei den Rezepten, es gibt also keinen gesonderten Foto-Teil im Buch wie zb. beim Veganomicon.

Inhalt
Das Buch als reines Kochbuch zu bezeichnen, wäre eine falsche Kategorisierung. Ähnlich wie die deutschsprachigen Vegan for X-Bücher von Attila Hildmann sieht Silverstone ihr Buch eher als Anleitung für eine vegane Ernährungsweise. Das Buch heisst deswegen auf Englisch auch "The Kind Diet", wobei Diet hier nicht im Sinne von "Abnehm-Diät" sondern im Sinne von Ernährungsweise oder eben Ernährungsstil zu übersetzen wäre. So ist es nicht verwunderlich, wenn mehr als die Hälfte des umfassenden Buches keine Rezepte beinhalten, sondern Informationen zur veganen Ernährung, zuur speziellen Form veganer Ernährung, wie sie Silverstone praktiziert. Ebenso finden sich auch Tipps zum veganen Abnehmen, vegane Warenkunde und Produkte, Ernährungstipps für unterwegs und Ansichten zum Sport. Das erste Rezept findet sich mit der Radicchiopizza mit Trüffelöl erst auf S. 184 des Buches.

Zu den gegebenen Informationen lässt sich folgendes kritisch sagen: Die generellen Informationen zum Veganismus beziehungsweise den gesundheitlichen Nachteilen omnivorer Ernährung sind - das muss man ihr lassen - gut geschrieben. Sie holt sich für ein Vorwort auch Dr. Neil Barnard an Bord. Viele Fakten, die sie nannt, kann man als stimmig beurteilen.
Dann gibt es aber Fakten, die vor Bullshit nur so strotzen und bei denen ich wie so oft bei veganen Kochbüchern seufzen muss. Silverstone versucht, ihre Ausführungen mit vielen Quellenverweisen zu untermauern. An einigen Stellen macht sie das aber nicht - und genau dort gibt es halt dann die Probleme. Beispielsweise wird behauptet (S. 59), dass der Verzehr von Milch dazu führe, dass der Körper mehr Kalzium verliere, als die Milch biete. Für diese Behauptung wird keine Quelle genannt. Nicht zufällig, nehme ich an. Ich habe bis heute noch keine konkrete Quelle gesehen, die diese Behauptung untermauert.
Auch tappt Silverstone in diverse Fallen, wie beispielsweise die undifferenzierte Sicht auf GMO-Produkte, Durcheinander bei der Abhandlung zu Sojabohnen (auch wenn sie nicht ganz vom Verzehr warnt, sagt sie doch, man solle den Konsum längerfristig vermeiden und höchtsens als "Leckerbissen" betrachten).
Besonders kritisch finde ich die Einschätzung, man müsse Vitamin B12 nicht supplementieren, sondern könne eigentlich genügend durch das Nichtwaschen von Gemüse aus dem Garten beziehen. Hier steht Silverstone total neben den Schuhen: Ein Durchschnittsamerikaner hat weder einen eigenen Garten noch enthält das Gemüse aus heimischen Böden genügend Vitamin B12, wenn's im Supermarkt ankommt. Gemäss Silverstone sei der Vitamin B12-Mangeln bei Veganern dementsprechend auch nicht auf den Vitamingehalt im Gemüse zurückzuführen, sondern auf "übertriebene Desinfektionspraktiken (S. 105). Das ist meines Erachtens nach total fahrlässig.
(Hier gibts ausführliche Infos, wie und warum B12-Zuführung wichtig ist.)

Nach generellen Einführungen führt Silverstone auch in ihre spezielle Ernährungsweise ein. Obwohl das Kind hier selten beim Namen genannt wird, praktiziert Silverstone mit ihrer "Superhero"-Ernährung eine Makrobiotische Ernährungsweise, die zurecht in der Kritik steht. Im Rezepteteil finden sich sowohl "normale" als auch "Superhero"-Rezepte. Hier habe ich persönlich Mühe mit der Einschätzung von gewissen Nahrungsmitteln zu "guten" und "schlechten" Nahrungsmitteln. Beim Zucker kann ichs noch knapp verstehen, aber warum Nachtschattengewächse (Tomaten, Kartoffeln) in dieser Superhero-Ernährungsform von Silverstone als nicht gut gelten, und höchstens einmal die Woche oder einmal im Monat verzehrt werden sollen, ist nur mit den kruden Theorien der Makrobiotik zu erklären - und für mich somit nicht haltbar.
Der Rückgriff auf den Terminus "magische" Lebensmittel stufe ich als ebenso kritisch ein wie der Hinweis, dass man nur diejenigen Obstsorten geniessen sollte, die aus der eigenen Klimazone stammen, und das auch höchstens als "gelegentlicher Leckerbissen" (S. 131) Gemäss Silverstone kühlt zb. tropisches Obst den Körper ab und dies sei nicht gesund für einen Durchschnittsbürger in westlichen Industrieländern.
Ganz fahrlässig finde ich den Hinweis auf S. 139. Dort wird wortwörtlich empfohlen, dass man bei einer schweren Erkrankung bei sich oder bei einem Liebsten, "Bücher über Makrobiotik" lesen "und einen makrobiotischen Berater" aufsuchen solle (S. 139). Dies natürlich als "Ergänzung" zu konventionellen Methoden.

Als Fazit kann ich sagen, dass sich bei Silverstone leider eine Basis aus sehr fundiertem Wissen, durchsetzt mit abstrusen, nicht belegten, teilweise esoterisch anmutenden "Fakten" und Falschaussagen. Die Vorstellung von einzelnen "Superheroes" und die ständigen Belegungen der Eigenerfahrung zu gewissen Dingen (Asthma zb.) bringen leider auch viel anekdotische Evidenz mit in diesen Faktenteil des Buches. Das verkauft sich natürlich gut, weil es sich gut liest, ist wissenschaftlich aber nicht haltbar. Gewisse Hinweise sind gar als gefährlich einzustufen, wie oben geschildert.
Aus der Perspektive einer kritischen Leserin muss ich sagen, dass ein Grossteil dieser ersten 180 Seiten für mich durchfällt. Die ersten Teile bezüglich Tierhaltung,ethische Aspekte und Nachteile von Milch- und Fleischprodukten hätten für mich gereicht. Der Rest ist stark esoterisch angehaucht, unwissenschaftlich und beruht auf anekdotischer oder unsauberer ausgeführter Evidenz. Nicht empfehlenswert!

Kommen wir nach dieser geballten Ladung Kritik zum eigentlichen Rezeptteil. Die 120 Rezepte sind grob in zwei Teile geteilt. Einen "normalen" Teil und ein Teil "Superhero"-Rezepte (Makrobiotik). Der erste Teil besteht aus mehreren Unterkategorien, die leider wegen dem Design nicht gut voneinander differenzierbar sind. Das ist aber vernachlässigbar. Man findet im normalen Teil zb. Vollkorn- und Pastagerichte, Proteine, "Suppen, Salate und Gemüsegerichte", Frühstück und Desserts, aber auch "Snacks, Drinks und Party-Food".
Die Reihenfolge ist dabei relativ beliebig, so findet man Frühstücksgerichte zb. nach den Desserts. Positiv ist, dass man für jede Gelegenheit eine Rezeptidee findet, sei es nun für vegane Eiersandwiches zum Tee, Alicias liebste Cupcakes oder einfach ein würziges Stew für Wintermonate.
Die Superhero-Rezepte unterteilen sich in Getreidehauptgerichte, Eiweissgerichte, "Suppen, Salate und Gemüsegerichte", "Gemüsegerichte für Superheroes", "Desserts für Superheroes" und Frühstück. Auch hier scheint mir die Reihenfolge etwas seltsam, ebenso, warum es "Gemüsegerichte" und "Gemüsegerichte für Superheroes" in der Superheroes-Rezeptkategorie gibt. Das ist ein wenig redundant. Teilweise ist die Einteilung auch etwas merkwürdig - eine Tofucreme findet sich beispielsweise bei den Getreidehauptgerichten.
Ich finde die Einteilung in die normalen und makrobiotischen Gerichte sehr fragwürdig. Es wäre praktikabler gewesen, alles zusammenzufassen, und die Superheroes-Gerichte speziell zu markieren, beispielsweise mit einem "S".
Hinweise bezüglich Soja- oder Glutenfreiheit oder sonstige Einstufungen von Gerichten fehlen ebenso wie übersichtliche Gesamtzeitenangaben. Gerade die fehlenden Zeitangaben sind für mich ein grosser Minuspunkt.

Hummus-Indikator: Null! (That's a first..) - dafür aber.. Rührtofu!


Umsetzbarkeit, Zutaten und Aufwand

Die Rezepte sind mit korrekten Informationen und Zutaten angegeben. Ich habe keinen grossartigen Fehler gefunden, in den Rezepten, die ich getestet habe. Insofern ist die Umsetzbarkeit diesbezüglich gut gegeben. Was mich allerdings gestört hat, war, dass Silverstone wie wild zwischen Rezepten für 2-3 Personen zu solchen für 4 Personen bis hin zu sechs Personen wechselt. Man kann sich diesbezüglich nicht drauf verlassen, was man hier nun "vorgesetzt" bekommt als Rezept. Hier wäre eine gewisse Normierung wünschenswert gewesen.
Die Umsetzung von Silverstones Rezepten stellt sich zudem deswegen als problematisch heraus, weil Silverstone sehr viele exotische Zutaten benutzt. Ich konnte etliche Rezepte nur sehr schwer nachkochen, manches musste ich auch überhaupt zurückstellen, weil eine exotische Zutat derart im Mittelpunkt stand. Als Beispiel seien hier genannt: Umeboshi-Pflaumen und Umesu-Essig, Klettenwurzel, Lotuswurzel, Kombu, frischer Daikon, Kuzu-Pulver, Distelöl, Kabocha-Kürbis, weisses Miso, TK-Edamame, veganer Mozarella, Naturreismehl, Reissirup, "Dose vegetarisches Chili", Limabohnen, milchfreier Sauerrahm.. Ich könnte noch weitermachen.

Gerade als Anfänger bezüglich veganem Kochen und exotischen Zutaten, wie ich es 2012 noch war, stellten mich diese exotische Waren vor grosse Probleme. Manches habe ich per Zufall entdeckt, einiges konnte ich über mein lokales Reformhaus bestellen, aber vieles habe ich auch gar nicht getestet, weil es mir zu teuer war. Umeboshi-Pflaumen kosten hier in der Schweiz selbst im Asialaden ziemlich viel. Für einen täglichen Genuss, wie Silverstone rät, ist mein Budget viel zu klein. Manches wie beispielsweise veganer Mozarella oder veganer Cheddar-Käse ist auch wegen kulturellen Unterschieden schwer zu bekommen.
Das Problem hierbei ist halt, dass wirklich fast jedes Rezept in irgendeiner Art und Weise eine mehr oder weniger exotische Zutat enthält. Man muss also fast für jedes Rezept in einen Bioladen oder in ein Reformhaus. Das macht das Buch sehr unpraktisch für Leute, die nicht in einer Stadt wohnen (wie ich) oder generell für vegane Kochanfänger.
Anmerkung 2016: Einige genannte Waren habe ich mittlerweile in der Schweiz entdeckt - an den Preisen ändert sich nichts. Umeboshi-Pflaumen und Umesu sind immer noch absurd teuer.

Nachgekochte Rezepte
Aus diesem Buch konnte ich nicht soviel nachkochen, wie ich es gerne gewollt hätte. Vieles ist dem geschuldet, dass ich Produkte hier einfach nicht gekriegt habe, als ich dieses Buch als Hauptfokus meiner Testküche auserkoren hatte. Manches davon ist auch für meinen ziemlich robusten Geschmack zu exostisch (oder zu langweilig). Das x-te Pasta-Tomatensosse-Rezept habe ich nicht mal in meinen veganen Anfangstagen testen wollen. Das konnte ich mir auch vorher schon vegan machen.
Generell muss ich zu den Rezepten sagen, dass ich sie meistens okay bis gut fand. Vieles fand ich zuwenig gewürzt, ob nun bezüglich Salz oder generell den Gewürzen. Das ist aber nachvollziehbar, rät Silverstone doch davon ab, zuviel zu salzen und zuviele Gewürze zu verwenden. Die Desserts habe ich wegen meiner Weight-Watcherskarriere alle nicht getestet. Ich habe also rercht wenig nachgekocht, und ich wurde auch oft eher enttäuscht.
Was aber positiv ist, dass ich durch Silverstone auch zu vielen neuen Zutaten gebracht worden bin, die ich bisher nicht kannte. Auch wenn ich ihr Rezept für Gomashio (Sesamsalz) nicht ausgetestet habe, habe ich mir fertiges Gomashio gekauft. Und auch wenn ich ihre Vorschläge für japanische Mochi-Klebreiskuchen nicht umgesetzt habe, habe ich mir im Asialden schon öfters Mochi mit Füllung gekauft.

Lieblingsrezept: Ingwerpasta mit Zucchini (gepimpt mit Tofu oder Räuchertofu - noch immer ein sehr oft nachgekochtes Rezept.)

Fazit
"Meine Rezepte für eine bessere Welt" kann ich nur mit gemischten Gefühlen beurteilen. Ich habe den Eindruck, dass Silverstone einfach zuviel will. Gesundheitliche Aufklärung, Makrobiotik, gute Rezepte, Ernährungspläne und Weisheiten, Warenkunde. Die Einleitung ist gut, aber alle Fakten, die nach den grundlegenden kommen, sind sehr kritisch zu betrachten, teilweise gar falsch. Das makrobiotische Konzept geht für mich hinten und vorne nicht auf, und enthält mir zuviel unkritisch wiederholte Aussagen, die nicht belegbar sind.
Die Rezepte sind teilweise von absolut dämlicher Schlichtheit (Weisser Reis), manchmal von interessanter Brillanz (Ingwerpasta). In punkto Geschmack erhielten die von mir getesteten Rezepte alle zwischen drei und vier von fünf Sternen, und es gab leider nur wenig, was wirklich herausgestochen hat. Die Umsetzung gestaltet sich auch - selbst als Stadtbewohnerin - als recht schwer, da viele exotische Zutaten benötigt werden, die schwer oder nicht zu bekommen sind.Durch diese Zutaten ist die Chance meiner Meinung nach hoch, dass ein gewisser Frustfaktor bei Vegan-Einsteigern, generellen Koch-Anfängern, aber auch Leuten auf dem Land ohne Bezugsquellen eintritt.
Rating: Meine Rezepte für eine bessere Welt erhält von mir 2 von 5 Sternen - leider keine Kaufempfehlung.

Cheers!
Rose


Getestete Rezepte
Heisser Reis mit kalter Zitrone, Basilikum und Tomaten; Knusprige Tofuscheiben mit Orangendip; Gebackener Tofu mit Ingwer; Warmer Salat von Kartoffeln, Sojabohnen und Gurken; Pfirsich-Minze-Eistee; Polentaauflauf mit Seitan; Kims roter Radieschen-Tabbouleh; Reis-Pilaw mit karamellisierten Zwiebeln; Ingwerpasta mit Zucchini; Christophers Blumenkohlsteaks; Rührtofu; Sommerlicher Succotash (Bohnen-Mais-Eintopf); Risotto mit Austernpilzen, Lauchstangen und Erbsen; Gepresster Salat mit Radicchio, Radieschen und Fenchel; Gepresster Salat mit Kohl, Radieschen und Gurken; Arame-Algen mit Karotten und Zwiebeln; Grüne Bohnen mit Hijiki-Algen und Ingwer; Warmes Müsli mit Polenta, Hirse und Mais